Es geht wieder auf und ab. Ich bin das Paradebeispiel einer manisch depressiven.
Ich wache auf, fühle mich gut. Lebendig, voller Energie. Glücklich, könnte einen Marathon laufen.
Albern, hysterisch, unruhig, inneres Zittern.
Ich fühle mich schwach, ausgelaugt, fertig.
Mein Kopf fällt ständig auf den Tisch, bin so kraftlos, kann ihn nicht mehr oben halten. Die Lieder so schwer, klappen zu, atmen ist zu anstrengend. Schleppe mich nachhause.
Schlafen, einfach liegen bleiben, nichts mehr tun, Augen zu und weg, träumen von einer besseren Welt.
Frühlingsmüdigkeit - sagt ihr.
Jahrelange bipolare Störung - sagt die Diagnose.
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